Annual Research Report

 

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Forscher des Max-Planck-Instituts (MPI) für molekulare Biomedizin in Münster und der RWTH Aachen haben einen wichtigen Fortschritt auf dem Weg zu patienteneigenen Stammzellen erzielt. Dem Team um Prof. Hans Schöler (MPI) und Prof. Martin Zenke (RWTH) ist es gelungen, Zellen erwachsener Mäuse nicht nur schonender, sondern auch sicherer als bisher in ihren embryonalen Urzustand zurückzuversetzen: Statt einem "Cocktail" aus vier Genen benötigten die Forscher lediglich zwei. Wie Schöler und seine Kollegen in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature berichten, konnten sie bei dieser so genannten Reprogrammierung zudem den Einsatz von Viren deutlich reduzieren. Vieles spricht nach Ansicht der Forscher sogar dafür, dass es möglich ist, künftig ganz ohne die heiklen "Genfähren" auszukommen. Damit wäre eines der größten Risiken künftiger Stammzelltherapien - eine Entgleisung injizierter Zellen zu Tumoren - gebannt.

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